Regenbogen

Kinder-Kurs für:

 

Entspannung

Konzentrationsförderung

Umgang mit Gefühlen


Die erste Regenbogen-Stunde mit den Kindern war wunderschön!

 

Ich war sehr beeindruckt und richtig berührt davon, wie offen und authentisch die Kindern zu ihren Gefühlen stehen konnten; - und zwar Mädchen als auch Jungs! Ich selbst hatte natürlich auch offen von mir und von meinen verschiedenen Gefühlen erzählt, die manchmal auftauchten oder immer noch auftauchen im Leben. Eigentlich kam es mir vor wie ein Austausch unter Erwachsenen, einfach ein Austausch auf sehr natürliche Art und Weise. Jedenfalls begegneten wir uns von Mensch zu Mensch und nicht von Erwachsenem zum Kind.

 

Auch war es wunderbar zu erleben, wie gut sie sich auf die Entspannung einlassen konnten. Sie schienen das richtig zu geniessen. Und ich selbst genoss es auch, diese Idylle zusammen mit den Kindern. :-)

 

 

Regenbogen:

Jede 2. Woche

Dienstag

 

 

16.30 Uhr bis 17.30 Uhr

 

 

 

Dienstag, 28. August

 

 

Dienstag, 18. September

(ausnahmsweise 3 Wochen Abstand!)

 

 

Dienstag, 25. September

 

weitere Daten folgen später

 

 

 

Für Kindergarten-Kinder

bis

6. Klässler


 

 

Hinweis:  Wie wir inzwischen herausgefunden haben, gibt es manche Kinder, für die nur der Dienstag möglich ist und andere für die nur der Donnerstag möglich ist. Darum gibt es den Regenbogen nun abwechslungsweise am Dienstag und am Donnerstag.

 

Ort:   Naturheilpraxis Anja Perron, Tannerstrasse 10, 9437 Marbach

 

Kosten:   15 Fr. pro Kurs    (10 Fr. für Geschwisterkind   /   Am besten dem Kind gleich mitgeben zum Kurs. Herzlichen Dank!)

 

Anmeldung:    Per Mail, per Telefon oder mit dem Kontaktformular ganz unten auf dieser Seite 

praxis-a.perron@gmx.ch,   071 777 33 47

 

Sicher kann es sehr wohltuend sein für die Kinder, wenn sie an allen Kursdaten dabei sein können. Sie können sich aber bestens auch nur für einzelne "Regenbogen-Stunden" anmelden.

 

Elf Jahre lang habe ich als Psychomotorik-Therapeutin mit Kindern gearbeitet. Schon damals entwickelten sich bei mir viele Ideen, wie man die Kinder dabei unterstützen könnte, trotz all der Herausforderungen in Schule und Freizeit möglichst entspannt und freudvoll zu leben.

 

Auch stelle ich mir vor, wie wunderbar Kinder aufwachsen, wenn sie schon von früh auf einen wohltuenden Umgang mit ihren Gefühlen lernen können. Wenn Kinder ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken, werden sie es als Erwachsene natürlich viel leichter haben. Viele Eltern sagen mir in der Praxis, wie froh sie gewesen wären, wenn sie das alles schon in ihrer Kindheit gewusst hätten. Ja genau! So geht es mir auch! Aber ich freue mich darüber, dass wir das JETZT wissen.

 

Ich habe mich viele Jahre mit dem Thema "Umgang mit Gefühlen" beschäftigt. Auch habe ich viele wunderbare Rückmeldungen von Eltern bekommen, zu wie viel Leichtigkeit und Freude dieser neue Umgang mit den Gefühlen verhilft im Alltag mit den Kindern. Das alles möchte ich den Kindern gerne weitergeben in diesen "Regenbogen-Stunden".

 

 

"Mama, ich habe wieder so ein komisches Gefühl!"

 

Eine Mutter erzählte mir vor einiger Zeit, dass ihr Sohn das manchmal abends zu ihr sagt. Und in so einem Fall sind wir als Erwachsene oft ein wenig hilflos. Wie sollen wir nun dem Kind helfen?

 

In dieser "Regenbogen-Stunde" gebe ich den Kindern etwas ganz Einfaches weiter, wie sie mit diesen "komischen Gefühlen" umgehen können. Das alles habe ich an mir selbst erlebt. Mehr dazu sage ich in unten stehendem Video:

 

 

Beim Regenbogen lernen die Kinder:

 

 

  • sich selbst gerne zu haben, auch wenn sie manchmal "schlechte" Noten haben in der Schule.
  • dass andere Kinder sich manchmal auch schämen oder meinen, sie seien nicht gut genug.
  • sich innerhalb kurzer Zeit entspannen zu können.
  • sich besser konzentrieren zu können.
  • ehrlich zu sein, dass sie keine Lust haben die Hausaufgaben zu machen und diese dann trotzdem zu machen.
  • dass auch Erwachsene manchmal "Fehler" machen.
  • dass auch Erwachsene manchmal traurig, wütend oder unsicher sind.
  • sich ihren Gefühlen bewusst zu werden.
  • wütend sein zu dürfen, wenn sie sich wütend fühlen.
  • Einen neuen Umgang mit ihren Gefühlen zu finden, der dazu führt, dass:

- sie ihre Gefühle nicht mehr unterdrücken, sondern ehrlich aussprechen können

- mit der Zeit keine emotionalen Ausbrüche mehr nötig sind, da die Kinder ihre Gefühle ja nicht mehr unterdrücken

- die Kinder dadurch auch anderen Kindern (und uns Erwachsenen!) aufgrund ihrer Ehrlichkeit dazu verhelfen können, ihre Gefühle und auch ihre Schwächen offen zu zeigen

- Streit mit der Zeit überflüssig wird

 

  • es ist sogar möglich, dass die Kinder dadurch gesünder werden, denn man weiss heute, dass das bewusste Fühlen von bisher unterdrückten Gefühlen die körperliche Gesundheit sehr positiv beeinflussen kann. Und man weiss auch, dass Stress der Hauptfaktor ist für die Entstehung von Krankheiten. Regelmässige Entspannung ist aus meiner Sicht etwas vom Hilfreichsten, was zu einem gesunden Leben verhilft.

 

Und so haben wir immer mehr glückliche Kinder! :-)

 

 

Die unten abgebildeten Fische werden uns dabei unterstützen, unsere Gefühle bewusster wahrzunehmen.

 

Jeder dieser Fische fühlt sich anders.

 

(Laminierte Fische aus einem Buch von Mies van Hout: "Heute bin ich")

 

Elemente des Kurses:

 

 

Aus folgenden Elementen stelle ich jeweils eine Kursstunde zusammen.

Wenn ich merke, dass die Gruppe im Moment gerade etwas anderes benötigt, dann wähle ich spontan etwas aus von diesen Elementen.

 

Entspannung und Körperwahrnehmung:

 

  • Sonnenkraft tanken:   Eine einfache Atemübung
  • Körperwahrnehmungs-Übungen:    aus der Craniosacral-Therapie. Die Kinder berühren ihren eigenen Körper und erzählen, was sie wahrnehmen. Mit langsamen Verschiebungen auf der Körperoberfläche können sie auch das Bindegewebe sanft entspannen.

Indem die Kinder ihren eigenen Körper berühren, nehmen sie ihren Körper bewusster wahr. Mit den Gedanken schweifen wir manchmal ab, der Körper ist aber immer "im Jetzt". Sobald wir Menschen unseren Körper bewusster wahrnehmen, sind wir viel präsenter im jetzigen Moment. Nur schon dadurch fallen die Sorgen von uns ab, denn Sorgen kann man nur haben, wenn man an die Vergangenheit oder an die Zukunft denkt.

Da die Verschiebungen des Bindegewebes sehr langsam vor sich gehen, werden wir innerlich langsamer. Dies entspannt wiederum.

 

So eine kleine Übung könnten die Kinder auch vor Prüfungen machen. So sind sie konzentrierter und mehr bei sich. Das bedeutet, dass sie das Gelernte besser abrufen können.

  • Klangschalen:    In die grosse Fuss-Klangschale stehen und die Vibration am Körper erleben / die Klangschalen-Vibration auf der Hand wahrnehmen
  • Pizza backen:    Auf dem Rücken eines anderen Kindes eine "Pizza backen" (mit der Malerrolle über den Rücken fahren um den Teig auszurollen, mit dem Massagegerät die Pizza im Ofen backen usw.)

Konzentrationsförderung:

 

  • Klangschalen:   Wer schafft es, bewegungslos und still zu sein bis der Klang der Klangschalen verklingt?
  • Wetter-Reise:   Die Kinder schliessen die Augen. Ich mache Geräusche mit verschiedensten Instrumten (Donner-Trommel, Regenrohr, Ocean Drum, Vogelpfeife usw.) Danach können sie mir erzählen, welches "Wetter" herrschte. ("Zuerst hat es gedonnert, dann begann es zu regnen usw.")

So lernen die Kinder mit ihrer Aufmerksamkeit nur bei diesen Geräuschen zu sein und sich eine Abfolge zu merken.

 

  • Mönch:   Ein Kind darf sich wie ein still meditierender Mönch in die Mitte setzen. Wir anderen versuchen den Mönch zum Lachen zu bringen.

Bei dieser oft sehr lustigen Übung können die Kinder erleben, dass sie sehr wohl fähig sind, mit ihrer Aufmerksamkeit bei sich selbst zu bleiben, auch wenn aussen ein kleiner Tumult herrscht.


Umgang mit Gefühlen:

 

  • Fische im Meer 1: Sich der Gefühle bewusst werden:  Auf einem blauen Tuch "schwimmen" verschiedene farbige Fische. Man sieht ihnen an, dass sich jeder ein bisschen anders fühlt (vergnügt, traurig, stolz, ängstlich usw.) Die Kinder können jenen Fisch auswählen, der ihre momentane Stimmung am besten zum Ausdruck bringt.

 

  • Fische im Meer 2:   Sich der Gefühle bewusst werden:    Jemand wählt einen der Fische aus und wir erzählen uns gegenseitig von Beispielen aus unserem Leben, wo wir uns so gefühlt haben wie dieser Fisch. Ich selbst mache auch mit.

Auf diese Weise können die Kinder erleben, dass man sich für keines dieser Gefühle zu schämen braucht. Sie hören, dass auch andere Kinder manchmal Angst haben oder traurig sind, weil sie zum Beispiel eine schlechte Note hatten in der Schule oder weil andere Kinder sie nicht mitspielen liessen.

Und sie erfahren, dass auch wir Erwachsenen die ganze Palette der Gefühle kennen.

 

  • Regenbogen-Reise:   Annehmen der "negativen" Gefühle:    Wir sprechen darüber, dass jeder Fisch im Meer gerne liebenswert sein möchte; - auch der zornige Fisch und der ängstliche Fisch. Sie wären sehr traurig, wenn wir sie aus dem Meer entfernen würden. Also frage ich die Kinder, welchen der Fische sie am wenigsten gerne haben. Mit diesem Fisch wollen wir uns dann versöhnen. Die Kinder dürfen sich hinlegen und wir machen eine kleine Fantasiereise. Über einen Regenbogen rutschen wir ins Meer. Wir schwimmen an all den verschiedenen Fischen vorbei und winken ihnen zu. Und dann gehen wir zu jenem Fisch, den wir am wenigsten mögen (z. B. zum wütenden Fisch). Wir schauen ihm zu, wie er so zornig herumschwimmt und wir lernen ihn besser kennen. Wir bringen dem Fisch etwas Feines zum Fressen und wir schauen, ob er sich näher traut. Wir zeigen dem Fisch, dass auch er ein besonderes Lebewesen ist und dass wir ihn gerne haben so, wie er ist. Wir machen also ein kleines Versöhnungs-Ritual.

So lernen die Kinder, dass die so genannt negativen Gefühle gar nicht so schlimm sind, wie sie immer gemeint hatten. Auf diese Weise werden diese Gefühle nicht mehr unterdrückt. Daraus folgt, dass die Kinder viel entspannter mit solchen Gefühlen umgehen können und emotionale Ausbrüche werden immer seltener nötig sein.

 

Mit Erwachsenen mache ich statt der "Regenbogen-Reise" eine so genannte "Wolken-Reise". Mehr darüber in neben stehendem Video.

 

  • Lieblingstier:  Verstärkung der wohltuenden Gefühle:  Ich frage die Kinder, welches Tier sie am liebsten wären, wenn sie wünschen könnten. Ihre Wahl verrät etwas darüber, wie sie sich gerne fühlen möchten. Ein Junge wählte z. B. das Meerschweinchen. Als ich ihn fragte, warum er so gerne ein Meerschweinchen wäre, antwortete er: "Es wird immer gestreichelt und alle haben es gerne." Ein anderer Junge antwortete, dass er den Löwen gewählt hat, weil dieser so stark ist. Der erste Junge sehnte sich also wahrscheinlich vor allem nach Geborgenheit und Liebe und der zweite sehnte sich mehr danach, stark und mächtig zu sein. Dann machen wir eine kleine Fantasiereise, in der die Kinder sich als ihr Lieblingstier erleben können. So werden in ihnen diese wohltuenden Gefühle verstärkt.

Mit Hilfe der Regenbogen-Reise lernen die Kinder jene Gefühle anzunehmen, die sie nicht so mögen. Und mit dieser Übung erleben sie, dass sie jene Gefühle, die sie mögen, auch in sich verstärken können. (Diese Übung ist eine Entsprechung zu Positiv-EFT, das ich selbst auch gerne mache und das sich gut für Erwachsene eignet.)

 


Umgang mit Kritik:

 

  • Manchmal bin ich...:   Auf Karten sind verschiedene Eigenschaften wie z. B. "faul", "eifersüchtig", "unkonzentriert" usw. aufgeführt. Jeder darf eine Karten nehmen, wo etwas darauf steht, wofür uns andere Menschen manchmal kritisieren. Dann können wir sagen:

"Manchmal bin ich unkonzentriert und das ist ok."

 

  • Manchmal bin ich...:    Ich selbst und alle Kinder suchen Beispiele, wo wir manchmal wirklich unkonzentriert sind und wir erzählen einander davon. Zum Beispiel sage ich:

"Manchmal wenn ich am Computer arbeite und draussen auf meinem Balkon so herzige Spatzen herumhüpfen, dann schaue ich so gerne den Spatzen zu. Dann bin ich jeweils ziemlich unkonzentriert beim Arbeiten."

 

Oder als Kind:

 

"Beim Abschreiben von einem Text an der Tafel bin ich manchmal sehr unkonzentriert. Wahrscheinlich weil ich das Schreiben nicht so mag."

 

Wenn uns jemand kritisiert, wir seien unkonzentriert, dann ist es eigentlich die Kritik des eigenen "inneren Kritikers", die uns am meisten schmerzt. Sobald wir vor uns selbst zugeben können, dass wir tatsächlich ab und zu einmal unkonzentriert sind, verletzt uns Kritik von aussen nicht mehr.

 

Ich glaube, es gibt wohl keinen Menschen, der überhaupt nie unkonzentriert ist. Daher stimmt diese Kritik wohl sowieso für jeden von uns. :-)

 

Es gab schon Menschen, die mir ihre Bedenken geäussert hatten, diese Selbst-Annahme mitsamt einer so genannt "negativen" Eigenschaft könnte dazu führen, dass man gleichgültig wird und nicht mehr an sich arbeitet.

 

So wie ich das erlebt habe, war bei mir das Gegenteil der Fall. Sobald ich mir erlaubte, auch einmal unkonzentriert zu sein, entspannte sich etwas in mir. Lustigerweise war ich von da an sogar viel seltener unkonzentriert und wenn, dann dauerte diese Phase nicht sehr lange.

 


Anmeldung zum Regenbogen:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Und nun freue ich mich schon sehr auf viele wunderbare

Regenbogen-Stunden

mit den Kindern!

Bildnachweis:

- Kind im Garten: Jill Wellington (2516585, www.pixabay.com)

- Regenbogen, Ausschnitt: 27707 (937042, www.pixabay.com)

- Fotos Fische: ausgeschnittene Fische aus dem Buch von Mies van Hout: "Heute bin ich"

- Mädchen entspannt: Andrew Sidebottom (356606, www.pixabay.com)

- Junge: AkshayaPatraFoundation (320106, www.pixabay.com)

- Mädchen mit Blume: Pezibear (3616, www.pixabay.com)

- Lachender Junge: StockSnap (2604853, www.pixabay.com)