Blog: Natur-Projekte

 

Montag, 25.9.2017

Mit der Natur verbunden

 

 

Vor kurzem war ich auf der kanarischen Insel "La Palma". Ich war begeistert von der Schönheit und der Natürlichkeit dieser Insel. Ich kann wirklich sagen, dass ich mich "pudelwohl" und wie zuhause gefühlt habe. Mir scheint, die Menschen dort geniessen das Leben noch viel mehr als wir hier. Sie wirkten sehr herzlich auf mich und sie waren ausserordentlich hilfsbereit. Auch strahlten sie viel Lebensfreude aus.

 

 

Bio-Bananen in einem kleinen Paradies:

 

Im südlichen Teil dieser Insel gibt es ganz viele Bananen-Plantagen; - alles Monokultur. In Puerto Naos, fast direkt am Strand, hat ein Mann aus La Palma in acht Jahren ein kleines Paradies gestaltet, in dem Bananen auf ökologische Art und Weise wachsen können. Dazwischen wachsen noch viele weitere Pflanzen; - zum Beispiel Papaya, Mango, Kokosnuss, Kürbis usw.

 

Ich fühlte mich wirklich wie im Paradies hier. Es gibt auch Schafe, Esel, Hühner und Gänse. Mensch, Tier und Pflanze leben in völliger Harmonie und in Freude zusammen. Ich wäre am liebsten noch lange an diesem idyllischen Ort des Friedens und der puren Lebendigkeit geblieben.

 

 

So sieht eine Bananen-Blüte aus.

Ein solcher Stängel mit Bananen kann 50-60 kg schwer werden.

Auch die Hühner und Gänse fühlen sich wohl hier. :-)


In diesem Kurz-Video kann man gleich selbst einen kleinen Rundgang durch den

"Bananen-Dschungel" machen:

 

Ganz natürlich - ohne Pestizide:

 

Der Gründer dieser ökologischen Plantage hat uns viele spannende Zusammenhänge weiter gegeben, wie hier alles wächst; - und dies auf eine sehr lebendige und humorvolle Art. Zum Beispiel hat er das gleich theatralisch umgesetzt und uns vorgemacht, wie die Vögel in seiner Plantage nach einem Bauplatz für ein Nest Ausschau halten. Wir haben jedenfalls viel gelacht. :-)

 

Marienkäfer fressen Schildläuse: Auf den Bananen gibt es oft weisse Schildläuse. Marienkäfer lieben diese Läuse. Auch Wespen und Vögel mögen sie gerne. In diesem schönen Paradies wohnen all diese Tierchen. Daher haben diese Bananen fast keine Schildläuse. In den Monokultur-Bananenplantagen konnte ich hingegen häufig die weissen Läuse sehen. 

 

Wasser kochen mit Sonnenlicht: Zum Abschluss kochte uns der Plantagen-Besitzer mit Hilfe seines "Sonnen-Kochers" einen feinen Tee mit Lemongras und anderem, was hier wächst.

 

 

Aus Liebe zur Natur:

 

Mir hat der Besuch auf dieser ökologischen Plantage wieder einmal gezeigt, dass es in Wahrheit ganz einfach ist, im Einklang mit der Natur zu leben. Man spürte, dass dieser Mann eine tiefe Liebe zur Natur in sich trägt. Er würde sich riesig freuen, wenn es weltweit immer mehr solche Projekte gäbe.

 

Hier noch die Homepage zur Plantage:   www.platanologico.es

 

 

Film: "Tomorrow"

Mehr wundervolle Projekte

 

Vor einiger Zeit habe ich mir diese DVD angeschaut. Eine Gruppe von Menschen bereiste die Welt auf der Suche nach Leuten, die nicht nur über die Probleme dieses Planeten sprechen, sondern die voller Freude und Mut selbständig Projekte umgesetzt haben für eine gesunde Natur im Einklang mit uns Menschen.

 

 

Erstaunlich, einfach und finanzierbar!

Ich war richtig erstaunt, was es schon alles für grossartige Projekte gibt auf Erden! So schwierig ist das alles gar nicht. Mir wurde in diesem Film so klar, dass es in Wahrheit sehr einfach ist, auf diesem Planeten so zu leben, dass alle genug von allem haben. Beeindruckend war auch, dass die naturnahe Vorgehensweise finanziell oft viel besser aussah als die bisherigen Methoden.

 

 

Bio-Gemüse vom eigenen Dorf:

 

Gerade vor zwei Tagen traf ich zufälligerweise eine Frau aus Marbach, von der ich weiss, dass sie mutig ein eigenes Natur-Projekt auf die Beine gestellt hat. Auf einem Stück Land baut sie Bio-Gemüse an und verkauft es. Ich habe schon mehrmals bei ihr Gemüse gerkauft und ich muss sagen, die Karotte schmeckt einfach noch viel aromatischer als jene vom Laden. :-) Zudem ist es für mich ein sehr schönes Gefühl, wenn ich das Gemüse gleich im eigenen Dorf beziehen kann. (In Amerika legt das Gemüse übrigens durchschnittlich 2400 km zurück bis es auf dem Teller landet!)

 

 

Gemüse-Verkauf am Montagmorgen

bei Esther Buob:

 

 

Wenn man bei der Firma "Disco-Möbel" in Marbach in Richtung Altstätten fährt, sieht man bald eine Tafel, die auf Esthers Gemüse-Anbau hinweist. Das Gemüse kann man direkt vor Ort kaufen.

 

Falls nötig hier noch Esthers Telefonnummer:

 

071 777 14 92

 

Wir haben also sogar im eigenen Dort schon ein solches Projekt. :-)