Lächle dich glücklich :-)

 

Warum Lächeln so viel bewirken kann

 

 

 

Montag, 23.10.2017

 

"Lächeln Sie mehr! Ein Lächeln verändert wirklich die Schwingung Ihres Körpers und in ganz physiologischem Sinne auch seine Chemie. Es werden Endorphine freigesetzt, die der Gesundheit sehr dienlich sind. Wussten Sie das? Überprüfen Sie es selbst. Es ist wissenschaftlich belegt."

 

Neale Donald Walsh

 

 

 

Es ist schon viele Jahre her aber ich kann mich noch sehr gut an diese Situation erinnern. Es war schon dunkel und ich war gerade zu Fuss auf dem Heimweg. Wegen einem speziellen Vorfall war ich damals tief traurig und es fühlte sich in jenem Moment alles gerade sehr hoffnungslos an.

 

Mundwinkel hoch! :-)

 

Da erinnerte ich mich plötzlich daran, dass einmal jemand gesagt hatte, man solle in so einer Situation einfach die Mundwinkel hochziehen und lächeln. Dadurch werden (wie oben beschrieben) Endorphine freigesetzt im Körper und man fühle sich dann tatsächlich sogleich besser.

Also fasste ich den Entschluss zu lächeln. Es war unglaublich, wie viel Widerstand in mir war, die Mundwinkel diese paar Millimeter hochzuziehen! In mir dachte es: "Nein, also das passt jetzt wirklich nicht im entferntesten zu meiner momentanen Lebenssituation.

Ich kann jetzt einfach nicht lächeln!"

 

Trotzdem ermunterte ich mich, die Mundwinkel ein paar Millimeter hochzuziehen und in dieser Position zu verbleiben. Zunächst fühlte sich dieses Lächeln ziemlich künstlich an :-). Was danach passierte, war sehr interessant! Nach und nach kam so ein - zunächst nur kleines - Glücksgefühl über mich. Das war so ein grundloses Glücklich-Sein. Und nach wenigen Minuten begann ich, die Situation zu relativieren, ohne dass ich mich hätte dazu zwingen müssen. Dies geschah wie von selbst. Es dachte in mir: "Also Anja, so schlimm ist das ja nun auch wieder nicht." Und ich sah sogar schon Lösungswege.

 

Jedenfalls ging es mir innerhalb von wenigen Minuten schon wieder so viel besser, so dass ich richtig staunen musste.

 

 


 

Lächle!

Raus aus dem "Armen Ich":

 

Seit ein paar Tagen lächle ich ganz bewusst möglichst viel und möglichst kontinuierlich. Bis jetzt hat mich jedenfalls noch niemand komisch angeschaut deswegen oder für verrückt erklärt; - auch die Leute im Zug nicht :-). Wie ich an mir selbst erlebe, tut mir das Lächeln ausserordentlich gut!

Wenn es einmal vorkommt, dass mir etwas in den Sinn kommt aus meinem Leben, was ich noch nicht so optimal oder ein wenig frustrierend finde, dann lächle ich. Dabei wurde mir bewusst, dass mich das Lächeln sogleich aus diesem Gefühl "oh ich Arme!" heraus katapultiert. In solchen Momenten fühlt man sich ja jeweils als ach so armes Opfer seiner Lebensumstände. Das passiert uns Menschen immer einmal wieder.

 

Und ich habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf Drama, auf Leiden und darauf, die "Arme" zu spielen. Trotzdem finde ich es wichtig, dass wir uns nicht selbst verurteilen, wenn wir einmal in diesem "Armen Ich" versinken. In solchen Momenten sage ich jeweils gerne:

 

"Auch wenn ich mich jetzt gerade so richtig benachteiligt fühle vom Leben, liebe ich mich dafür, dass ich mich so fühle."

 

Und Schwups! Schon fühle ich mich viel besser. Und dann lächeln, lächeln, lächeln! :-)

 

So passiert wiederum genau das, was ich oben beschrieben habe. Plötzlich kommt mir das alles gar nicht mehr so schlimm vor und ich kann einfach den jetzigen Moment geniessen und freudvoll leben.

 

 

Es braucht keinen Grund um glücklich zu sein:

 

Wir haben gelernt, dass man nur glücklich sein kann, wenn man einen Grund dazu hat. Und so warten wir immer auf all jene Momente im Leben, wo wir guten Grund zum Glücklich-Sein haben. Ich finde es schade um die Zeit, die wir mit Warten verbringen. In Wahrheit ist es nämlich gar nicht so, dass man einen Grund zum Glücklich-Sein braucht!

 

Wir können bestens grundlos glücklich sein. Und das können wir eben zum Beispiel dann erfahren, wenn wir lächeln. Und wenn wir lernen, immer mehr und länger grundlos glücklich zu sein, ziehen wir immer mehr Umstände in unser Leben, die zu unserem glücklichen Zustand passen. Das heisst, unser Leben wird immer harmonischer, erfüllender und beglückender.

 

 

Lächle!

Befreiung von ständigem Denken und Urteilen

 

 

Wenn wir nicht gerade am Reden sind, dann "denkt es" häufig in uns. Eckhart Tolle sagte einmal, er finde, das Denken sei eine richtige Sucht des Menschen. Und ich glaube, damit hat er nicht unrecht.

 

Wenn wir denken, dann sind unsere Gedanken oft ziemlich verurteilend: "Diese Situation sollte anders sein. Jene Person sollte nicht immer so aufbrausend sein." usw. Diese Verurteilerei kann schnell zu einer Endlos-Schleife werden. Wie ich gemerkt habe, führt dieses Urteilen allerdings praktisch nie zu einer konkreten Lösung. Innerlich denkt es einfach ständig und es beklagt sich und schimpft vor sich hin. Wenn also diese "Denkerei" sowieso zu keiner Lösung führt, könnte ich es ja auch grad so gut sein lassen, oder?

 

Der Verstand ist übrigens meistens nicht so talentiert, Lösungen zu finden für unsere Lebenssituationen. (Der Verstand ist hingegen hilfreich, wenn wir z. B. eine mathematische Aufgabe lösen müssen.) Wenn der Verstand zur Ruhe kommt, gelangt eine höhere Intelligenz in Aktion. Diese hat die Übersicht über alle Tausenden von Möglichkeiten. Und diese Intelligenz findet eine noch viel genialere Lösung als wir uns jemals hätten ausdenken können. Das sind diese Momente, wo wir plötzlich eine spontane Einsicht haben.

 

Wenn ich mich also dabei ertappe, wie ich innerlich am Urteilen und "Schimpfen" bin, dann lächle ich. Und wie spannend! Kaum ziehe ich meine Mundwinkel hoch, fühle ich mich irgendwie so kindlich fröhlich. Ich nehme dann mein Leben und mich selbst nicht mehr so ernst. Fast wie auf Knopfdruck hört die Urteilerei auf und es wird still in mir.

 

Dabei wurde mir wieder einmal so bewusst, wie Energie-raubend dieses Urteilen und dieser andauernde Denkstrom ist. Wenn ich lächle und es still wird in mir, ist es, als ob ich mich innerhalb von Minuten erholen könnte. Sogleich werde ich mit frischer Energie versorgt und ich fühle mich richtig lebendig und entspannt.

 

Eine Klientin erzählte mir letzte Woche, dass sie einmal gelesen habe:

 

Wenn wir lächeln, können wir nicht negativ denken.

 

Und ja, genau so erlebe ich das auch! Ich müsste mich richtig anstrengen, mir Sorgen zu machen, während dem ich lächle :-). Am besten man probiert es selbst aus.

 

 

Der folgende Satz ist für mich auch immer wieder sehr hilfreich:

 

"Alles, was wir liebevoll annehmen, wandelt sich von selbst."

 

Genau zu dieser entspannten Annahme von dem, was im Moment gerade ist, kann uns das Lächeln verhelfen. Ich beruhige jeweils meinen Verstand, wenn er nicht versteht, warum etwas so ist, wie es jetzt gerade ist: "Du musst auch nicht alles verstehen." Offensichtlich soll es jetzt so sein, denn sonst wäre es nicht so. Und das heisst nicht, dass sich die Dinge nicht wandeln können. Das Leben ist  ständig im Wandel begriffen. Nur ist es so, dass mein Widerstand gegen das, was jetzt ist, meistens nicht zu diesem Wandel führt.

 

Wenn wir lächeln, sind wir also im Vertrauen, dass alles genau richtig ist, so wie es JETZT ist. In fünf Minuten ist es vielleicht anders aber JETZT ist es so. Auf diese Weise entwickelt sich alles auf wunderbare Weise und immer zu unserem Besten und zum Besten von unserem Umfeld.

 

 

 

Lächle!

Veränderung der Körper-Chemie:

 

Der Körper automatisiert viele seiner Abläufe. So hat er über die Jahre gelernt, dass wenn wir unsere Mundwinkeln hochziehen, dies zu bedeuten hat, dass wir glücklich sind. Der Körper ist darauf konditioniert bei hoch gezogenen Mundwinkeln Endorphine freizusetzen. Und diese wiederum führen über die körperliche Ebene dazu, dass wir uns glücklich fühlen.

 

Und wenn wir unsere Lebensumstände "durch die Brille eines glücklichen Menschen" (beim Lächeln) betrachten, sehen wir plötzlich Lösungen oder wir sehen sogar, was für Geschenke in jenen Umständen verborgen sind, die wir bis anhin als negativ eingestuft hatten.

 

 

Evolutions-Sprung:

 

Es gibt übrigens Leute (z. B. Joe Dispenza), die sich viel mit den Neurowissenschaften beschäftigen und die sagen, es geschehe jetzt ein Evolutions-Sprung in der Menschheitsgeschichte. Bis anhin war unser Gehirn darauf ausgerichtet, immer in allem das Schlimmste zu sehen. Unser Gehirn war sozusagen ein richtiger "Pessimist". Für die Angst und fürs "Arme Ich" sind unsere Nervenbahnen im Gehirn sehr gut ausgebaut.

 

Nun fangen aber viele Menschen an, sich vertrauensvoller und freudvoller auszurichten im Leben. Dieser Prozess gestalte tatsächlich unser Gehirn neu! Bisher waren die "Nerven-Strassen" für Sorgengedanken richtig breit gebaute Autobahnen. Daher passiert es noch häufig, dass wir in diesen alten Zustand zurückfallen. Nun werden aber die "Strässchen" für Glück, Liebe, Freude und Leichtigkeit immer mehr ausgebaut. Das heisst, es fällt uns immer leichter, für längere Zeit in einem glücklichen Gefühlszustand zu leben.

 

So erlebe ich das genau. Und dabei kann uns das Lächeln helfen.

 

Also lächeln wir doch gemeinsam diesen Evolutions-Sprung herbei, oder? :-)

 

 

 

 

Lächle!

Muss ich dann immer lächelnd "Ja und Amen" sagen zu allem und jedem?

 

Als ich in den letzten Tagen so häufig lächelte, ist diese Frage bei mir aufgetaucht. Nein, natürlich bedeutet das nicht, dass wir zu ewigen "Ja-Sagern" werden!

 

Letzte Woche nahm ich an einem Webinar teil mit dem Titel:

"Das Zauberwort heisst 'Nein'." 

 

Ja genau! Manchmal sagen wir "Ja", obwohl sich etwas nicht stimmig anfühlt für uns. So sagen wir dann aber "Nein" zu uns selbst und das ist sehr schade. Ich finde, es fühlt sich sehr befreiend an, wenn ich weiss, dass ich anderen Menschen immer zeigen darf, wie es sich für mich wohl und stimmig anfühlt.

 

Und ein "Nein" können wir viel friedvoller aussprechen, wenn ein inneres Lächeln in uns ist. Der andere Mensch hat es nämlich meistens keineswegs böse gemeint, er war sich vielleicht einfach gewissen Dingen nicht bewusst. Daher ist es auch nicht nötig, ihn wütend anzufahren. Und wenn wir das aus diesem gelassenen Gefühl heraus machen, ist unser "Nein" für den anderen meistens überhaupt nicht schmerzhaft. Auf diese Weise kann er das leicht annehmen und verstehen.

 

 

Lächle!

Aber wenn ich traurig bin, kann ich doch nicht lächeln

 

Ich finde es sehr wichtig, dass wir unsere Gefühle nicht unterdrücken. (Darüber, wie man Gefühle wie Trauer oder Wut annehmen kann, möchte ich dann auch einmal etwas schreiben.)

 

Wenn ich einmal traurig bin, dann beobachte ich dieses Gefühl und fühle es bewusst:

"Auch wenn mich das jetzt gerade tief traurig macht, ich liebe mich dafür, dass ich im Moment so empfinde."

 

Und danach geht das Leben wieder weiter. Wir brauchen die Trauer nicht ewig lange zu fühlen. Danach können wir wieder unsere Mundwinkel hochziehen und ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Wenn ich das auf diese Weise mache, empfinde ich die Trauer nicht als schwer und erdrückend, sondern irgendwie so ganz leicht wie ein Schmetterling.

 

Wir dürfen empfindsam und verletzlich sein. Das öffnet nämlich auch unser Herz und mit offenem Herzen sind wir viel glücklicher. So kann es durchaus vorkommen, dass wir eine Traurigkeit fühlen und dass wir uns aber trotzdem gleichseitig glücklich fühlen können. So habe ich das schon häufig erlebt. Das ist ein ganz anderes Gefühl von Traurigkeit.

Es ist, als ob ich dieses Gefühl von Trauer anlächeln würde. Und dabei verwandelt sich "Asche in Gold".

 

 

Lächle!

Lächeln macht dich empfangsbereit für Glück und Fülle im Leben

 

 

Fragen wir uns doch einmal selbst: Was erfüllt mich mit Freude und was möchte ich gerne in mein Leben "einladen"?

 

Wie zum Beispiel können wir kerngesund werden? Gesundheit ist sicher etwas, was viele von uns in ihr Leben "einladen" möchten.

 

Irgendwann einmal hatten wir vielleicht ein kleines körperliches Symptom. Zunächst störte uns das nur ein bisschen. Mit der Zeit fühlten wir uns aber immer mehr eingeschränkt durch dieses Symptom. Das heisst, wir beurteilten unseren Körper als nicht gesund. 

 

 

Wir haben die freie Wahl!

 

WIR haben immer die freie Wahl, WIE wir auf eine bestimmte Situation in unserem Leben reagieren (das beschreibt Neale Donald Walsh in seinen Büchern sehr gut). Wir können tatsächlich frei entscheiden, ob wir uns nerven über ein körperliches Symptom oder ob wir diesem gleichmütig begegnen.

 

 

Bis anhin hatten wir vielleicht ein unwohles Gefühl, wenn wir an unseren Körper und an das Thema "Gesundheit" dachten. Wenn wir uns wünschen, dass unser Körper gesund ist, können wir Folgendes machen:

 

Lächeln, wenn wir an unseren Körper denken!

 

Ich stelle mir den Körper vor wie ein kleines Kind. Das Kind (der Körper) spürt, dass wir neuerdings nicht mehr über das Kind schimpfen, sondern glücklich sind über seine Anwesenheit. Es spürt unser Lächeln. Das Kind denkt sich: "Offensichtlich bin ich liebenswert, denn sonst hätte sie/er ja nicht so Freude an mir." Auf den Körper übertragen bedeutet dies, dass sich die Körperzellen auf diese Weise liebevoll unterstützt fühlen. Das spornt sie zu "Höchstleistungen" an. Sie sind top motiviert, sich gesund und vital zu erhalten und alles immer wieder auszubalancieren und zu optimieren im Körper.

 

Wenn wir also gerade ein unangenehmes Körper-Symptom spüren, dann lächeln wir es einfach einmal an. Schicken wir ein Lächeln durch den ganzen Körper! Wir können uns auch vorstellen, wie all unsere Körperzellen lächeln.

 

Wenn wir die Einstellung ändern, verändert sich unser Leben. Und wenn wir eine positive Einstellung zu unserem Körper haben, erleben wir ihn von einer positiven Seite. Das heisst, nach und nach nehmen wir ihn als immer gesünder und gesünder wahr. Und es bleibt nicht nur bei einer Wahrnehmung. Wir erleben diese Gesundheit dann oft auch auf körperlicher Ebene.

 

Natürlich heisst das nicht, dass wir ab jetzt nie mehr zum Arzt gehen. Manchmal benötigen wir auch eine therapeutische Unterstützung. Aber das, was ich oben beschreibe, ist dasjenige, was wir zusätzlich tun können. Und auf diese Weise können wir uns selbst helfen.

 

 

Lächle!

Lächle, wenn du andere Menschen siehst, die deine Wünsche schon erfüllt bekommen haben

 

 

Wenn wir uns also zum Beispiel wünschen, kerngesund zu sein und uns begegnet so eine junge Frau wie nebenan auf dem Foto, kann es vorkommen, dass wir ins "Arme Ich" fallen: "Oh, ich möchte auch so frei und beweglich über die Wiese tanzen wie sie aber ich kann leider nicht."

 

Auf diese Weise "trennen" wir uns innerlich vom Zustand der Gesundheit. Wir sind nicht in Resonanz für Gesundheit. (Nach dem Gesetz der Anziehung)

 

Wenn wir aber jetzt - wo wir das Foto dieser Frau anschauen - ein Lächeln entstehen lassen in unserem Gesicht, dann können wir uns von Herzen mit ihr freuen, dass sie so viel Gesundheit ausstrahlt. Sogleich fühlen wir uns anders. Ich spüre jedenfalls ganz deutlich, wie ich auf diese Weise sofort in Resonanz bin mit Gesundheit. Das, was ich an anderen Menschen mit Freude wahrnehmen kann, entsteht automatisch auch in meinem Leben.

 

Warum das so ist, werde ich in einem nächsten Text hier in diesem Blog beschreiben.

 

 

 

Mir fällt auf, dass ich in letzter Zeit so viel Schönes an anderen Menschen wahrnehme. Wenn wir nämlich die Welt "durch die Brille eines lächelnden Menschen betrachten", nehmen wir unsere Umwelt auf einmal ganz anders wahr.

 

Mit geht es gerade so, dass ich plötzlich ganz viele Menschen kennenlerne, die eine wunderbar glückliche Beziehung leben. Ich geniesse den Anblick von diesen Pärchen richtig. Jeder von ihnen ist in sich glücklich, erfüllt und sich selbst. Das strahlt so viel Natürlichkeit aus. Und am vergangenen Wochenende traf ich junge Menschen, mit denen ich so viel gelacht habe, dass wir nach unserem Zusammensein alle voll sprühender Energie und Begeisterung waren. Viele von ihnen sind unglaublich kreativ und haben so viel Schönes in ihrem Leben aus der puren Freude heraus kreiert. Manches davon würde ich auch gerne machen, aber der Tag hat nun einmal nur 24 Stunden :-). Das, was ich in meinem Leben tue, erfüllt mich ja auch so sehr. Und ich kann nicht alles gleichzeitig machen, was man auf dieser Welt Schönes gestalten könnte.

 

In mir war so eine Freude, dass diese Menschen das in ihrem Leben verwirklichen, was ich nicht tue. Sie sind ein Teil des grossen Ganzen, zu dem ich auch gehöre und zu dem jeder von uns gehört. Und wenn alle "Teile" der Gesamtheit ihren Teil mit ihrem ganzen Sein ausfüllen und beleben, dann erblüht das grosse Ganze; - sprich die Menschheit (oder umfassender sogar das Universum).

 

 

 

Lächle konstant!

 

 

Ich weiss, es kann einem am Anfang ziemlich seltsam vorkommen, wenn man so viel lächelt :-). Falls jemand ein glücklicheres, gesunderes und erfüllenderes Leben leben möchte, würde ich empfehlen, es trotzdem einfach einmal auszuprobieren. Ich glaube, erst wenn man es ausprobiert, kann man verstehen und erleben, was ich oben stehend beschrieben habe.

 

Vor allem in den Zeiten des Tages, wo die eigene Aufmerksamkeit nicht so gefordert ist, finde ich lächeln sehr hilfreich. Das sind nämlich diese Zeiten, wo die Gedanken schnell zur Enlos-Schleife des Sich-Sorgen-Machens werden können. Ich selbst erkenne jedenfalls jetzt schon sehr wohltuende Auswirkungen an meinem Lebensgefühl und auch an den Lebensumständen.

 

 

Lächeln braucht keine Zeit! :-)

 

Entspannungsübungen benötigen immer auch ein wenig Zeit. Hier beim Lächeln können wir diese Ausrede nicht bringen :-). Wir können lächeln, während dem wir am Computer Mails beantworten, beim Bügeln, beim Zugfahren oder auch beim Reden mit anderen Menschen.

 

 

Lächeln und seine Auswirkungen

 

 

An mir selbst erlebe ich viele schöne Auswirkungen durch das Lächeln.

Oft verbergen sich in den einfachsten Dingen die wohltuendsten Einflüsse auf unser Leben.

 

 

  • Unser Herz öffnet sich
  • unsere kindliche Seite wird geweckt
  • wir sind spontaner und natürlicher
  • der Denkstrom von Urteilen und Jammern verebbt
  • wir nehmen uns und unser Leben nicht mehr so ernst
  • Gelassenheit breitet sich aus
  • wir fühlen uns voller Leichtigkeit
  • die Lebensfreude kommt ins Sprudeln
  • wir stecken andere zum Lachen an
  • wenn wir lächeln, ist es schwierig eine Rolle zu spielen und unauthentisch zu sein
  • unser wahres Wesen erwacht
  • wir können anderen Menschen auf friedliche Weise zeigen, wie es für uns stimmig ist und wie nicht
  • es fällt uns leicht, andere so zu lieben wie sie sind und nicht so, wie wir sie gerne haben möchten
  • es fällt uns leicht, Liebe und Wertschätzung von anderen anzunehmen
  • wir sind mit uns selbst im Reinen
  • unsere Kreativität erwacht und wir sind sehr inspiriert

 

Wir haben ein Lebensgefühl von:

"Jetzt bin ich angekommen. Alles ist gut in meinem Leben."

 

Und dieses Lebensgefühl wünsche ich uns allen!

Also viel Freude beim Lächeln! :-)

 

 

Kommentare / Fragen:

 

 

Falls jemand hier gerne einen Kommentar zum Text oder zu eigenen Erfahrungen mit dem Lächeln hinterlassen möchte, würde ich mich natürlich darüber freuen.

Es könnte ja auch sein, dass beim Lesen Fragen auftauchen. Diese kann man gerne hier hineinschreiben oder man kann sie mir per Mail stellen. So könnte ich diese Themen ev. in einem nächst folgenden Text aufgreifen.

 

Herzlichen Dank!

 

Name: Man kann natürlich auch nur den Vornamen, die Initialen oder einen Phantasienamen eingeben.

 

Kommentare: 3
  • #3

    Rosmarie Brüllmann (Dienstag, 07 November 2017 16:37)

    Liebe Anja, wie froh bin ich um diesen Beitrag. Eigentlich wusste ich das schon länger, doch ging es im Trubel des täglichen Lebens wieder unter. So bin ich echt froh um diesen, übrigens so gut formulierten, Stupps.
    Viel Liebes rosmarie

  • #2

    Roswitha (Mittwoch, 01 November 2017 07:20)

    Liebe Anja,
    Ich bin zur Zeit beim Delfinschwimmen in Eilat Israel und habe gerade deinen Blog über das Lächeln gelesen. Wunderbar erklärst du das!!!
    Die Delfine srahlen auch sehr viel Lebensfreude aus und der Blog passt gerade dazu, sehr schön. Ich habe auch das Gefühl, dass die Delfine immer lächeln mit ihrem breiten Mund.
    Jedenfalls möchte ich mir das Lächeln wieder wichtiger nehmen und umsetzen.
    Ich schicke dir ein liebevolles Lächeln und grüsse dich von Herzen, Roswitha

  • #1

    Annemarie (Montag, 30 Oktober 2017 11:22)

    Liebe Anja,

    das mit dem Lächeln hat meine Meinung noch vertieft. Schon lange bitte ich bei meiner Morgen-Meditation um ein Lächeln im Gesicht und im Herz. Letzthin lief etwas nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wollte schon eine mufflige Miene aufsetzen. Da kam mir das Lächeln in den Sinn. Ich hab's versucht. Es gab wirklich einen Umschwung... Vielen Dank. Es geht mir sehr gut.

    Liebe Grüsse, Annemarie

 

Anja:

 

Ganz herzlichen Dank für eure so schönen Kommentare! Eure wertvollen Erfahrungen wirken wiederum auf mich sehr ansteckend und sicher auf viele andere Menschen auch. Ja genau, liebe Annemarie, das erlebe ich auch immer wieder, dass sich eine Situation plötzlich zum Besten auflöst, wenn ich anstatt zu schmollen ein Lächeln wage. Ich glaube, im "Lächel-Modus" nehmen wir alles sogleich viel gelassener wahr und zudem ist unser Horizont dadurch auch viel weiter für hilfreiche Lösungen.

 

Und ja, liebe Roswitha, ich liebe die Delfine auch so sehr! Stimmt, ihr Gesicht sieht doch wirklich so aus, als ob sie lächeln würden. :-) Ich wünsche dir eine wundervolle Zeit am Meer und viel Freude mit dem Lächeln!

 

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